Mehrwert für die Tier- und Pflanzenwelt:

Lebensraum Ortspark

Die fünf kontrastierenden Sphären Garten, Wasser, Wildnis, Wald und Wiese bilden natürliche Lebensräume im 101.000 Quadratmeter großen Park.

Mehr als 700 Bäume werden zur Landesgartenschau im neuen Ortspark gepflanzt.

Für mehr als 400 Bäume können Privatpersonen, Firmen und Vereine Baumpatenschaften übernehmen.

318 Bäume bilden die neuen Jahrgangswäldchen in der Sphäre „Garten“: Hier wird für jedes Baby, das 2021, 2022 oder 2023 in der Gemeinde Kirchheim geboren wurde und wird, ein Apfelbaum gepflanzt.

Doppelt hält besser: Das Pflanzkonzept baut auf dem Prinzip des „Gemischten Doppels“ auf. Das heißt, dass jede heimische Baumart ein „Double“ aus den Reihen der sogenannten Klimabäume erhält. Klimabäume sind den Anforderungen des Klimawandels, wie beispielsweise langen Trockenheitsperioden, besonders gut gewachsen und garantieren dauerhafte Stabilität – sodass der Ortspark ein neues, immergrünes Band zwischen den bis dato räumlich getrennten Gemeindeteilen Kirchheim und Heimstetten schafft.

Fünf Sphären: Mehr Vielfalt in den Arten und größere Robustheit gegenüber klimatischen Herausforderungen. Die verschiedenen Wuchsformen der Pflanzen verstärken die jeweils unterschiedliche Aussagekraft der fünf Sphären Garten, Wildnis, Wasser, Wald und Wiese.

Sphäre „Garten“

Sphäre „Garten“

Gemischtes Doppel
Juglans regia - Echte Walnuss
Crataegus prunifolia „Splendens“ - Pflaumenblättriger Weißdorn

Sphäre „Wildnis“

Sphäre „Wildnis“

Gemischtes Doppel
Acer platanoides - Spitzahorn
Betula pendula - Hängebirke/Weißbirke

Sphäre „Wasser“

Sphäre „Wasser“

Gemischtes Doppel
Salix alba „tristis“ - Trauerweide
Fraxinus americana „Autumn Purple“ - Weißesche „Autumn Purple"

Sphäre „Wald“

Sphäre „Wald“

Gemischtes Doppel
Acer pseudoplatanus - Bergahorn
Ulmus „New Horizon“ - New-Horizon-Ulme

Sphäre „Wiese“

Sphäre „Wiese“

Gemischtes Doppel
Quercus petraea - Traubeneiche
Quercus cerris - Zerreiche

Natürliches Wachstum oder fachmännische Pflege?

Im neuen Ortspark gilt beides: In zentralen Wiesenräumen blühen artenreiche Gräser- und Blumenmischungen wild und frei. Sie bieten Kleintieren und Insekten ein natürliches Refugium.

Entlang der Wege werden Blumenrabatten mit Sommerflor gepflanzt. Staudeninseln ergänzen die Blumenvielfalt. 

Die vielfältige Zusammenstellung der Arten zieht unterschiedliche Tierarten an und schafft neue Lebensräume (z.B. Steppen- und Präriepflanzung in der Sphäre „Wiese“; Hochstaudenflure in der Sphäre „Wasser“ oder naturnahe Staudenwiesen in der Sphäre „Wald“). 

Die Sphäre „Garten“

Der „Garten“ kombiniert Entspannung und Spiel mit der gemeinschaftlichen Bewirtschaftung und Ernte in den „Bürgergärten“. In den angrenzenden Jahrgangswäldchen werden 318 Zierapfelbäume für den Kirchheimer Nachwuchs gepflanzt. Auf der Streuobstwiese laden Baumreihen, Solitäre sowie Sträucher und Stauden mit essbaren Früchten Menschen und Tiere zur Verkostung ein. Bestehende Blütenstrauchhecken werden ergänzt und neue Blühwiesen mit artenreichen Mischungen angelegt.

Heimische Bäume

Heimische Bäume

Juglans regia – Echte Walnuss
Mespilus germanica – Echte Mispel
Sobus torminalis – Elsbeere
Malus „Topaz“ – Apfelbaum, Sorte „Topaz“
Malus domestica „Elstar“ – Apfelbaum, Sorte „Elstar“
Malus domestica „Golden Delicious“ – Apfelbaum, Sorte „Golden Delicious“
Malus domestica „Gravensteiner“ – Apfelbaum, Sorte „Gravensteiner“
Malus domestica „Ingrid Marie“ – Apfelbaum, Sorte „Ingrid Marie“
Malus domestica „James Grieve“ – Apfelbaum, Sorte „James Grieve“

Zierobst- und nichtheimische Klimabäume

Zierobst- und nichtheimische Klimabäume

Crataegus prunifolia „Splendens“ – Pflaumenblättriger Weißdorn
Malus domestica ,Topaz‘ – Winterapfel
Pyrus calleryana „Chaticleer“ – Chinesische Wildbirne

Zierapfelbäume in den „Jahrgangswäldchen“

Zierapfelbäume in den „Jahrgangswäldchen“

Malus „Brouwers Beauty“ – Zierapfel „Brouwers Beauty“
Malus „Scarlett“ – Zierapfel „Scarlett“
Malus „Evereste“ – Zierapfel „Evereste“

Sträucher

Sträucher

Philadelphus „Belle Etoile“ – Europäischer Pfeiffenstrauch
Syringa meyeri „Josee“ – Zwerg-Duftflieder „Josee“
Syringa meyeri „Pink Perfume“ – Zwerg-Duftflieder „Pink Perfume“
Syringa microphylla „Superba“ – Kleinblättriger Flieder „Superba“

Gräser

Gräser

Deschampsia cespitosa „Goldtau“ – Rasenschmiele

Stauden

Stauden

Fragaria vesca var. Semperflorens „Alexandria“ – Wald-Erdbeere
Fragaria x vescana „Florika“ – Garten-Erdbeere „Florika“
Galium odoratum – Echter Waldmeister
Luzula nivea – Weiße Hainsimse

Ansaaten

Ansaaten

Rasen im nördlichen Bereich („Jahrgangswäldchen“ und „Bürgergärten“)

Wiese im südlichen Bereich („Streuobstwiese“)

Die Blumenwiese enthält Kräuter (70%) und Gräser (30%).

Heimische Bäume: Juglans regia, Mespilus germanica, Sorbus trominalis sowie Malus „Topaz“ und „Malus domestica“ sind in Mitteleuropa heimisch und dienen als Nahrungsquelle und Lebensraum für zahlreiche Vögel und Insekten.

Zierobst und nichtheimische Klimabäume: Die Obst- und Klimagehölze Crataegus prunifolia „Splendens“, Malus domestica „Topaz“ und Pyrus calleryana „Chanticleer“ dienen zum Beispiel Bienen als Nektarquelle und Vögeln durch ihre Früchte als Futterpflanze.

Zierapfelbäume in den „Jahrgangswäldchen“: Die verschiedenen Zierapfelsorten stellen für Bienen im Frühjahr eine wichtige Nektarquelle dar. Die Früchte sind im Herbst und Winter Futter für Vögel.

Sträucher: Der Europäische Pfeiffenstrauch ist ein in Mitteleuropa heimischer Strauch. Er dient als Nahrungsquelle und Lebensraum für Insekten und Schmetterlinge.

Stauden: Die Staudeninseln werden unter den Zierapfelbäumen in den „Jahrgangswäldchen“ angelegt. Bepflanzt sind die Inseln mit einer Mischung aus einheimischer Rasenschmiele und Bändern verschiedener Sorten von Walderdbeeren und Kräutern. Walderdbeeren sind nicht nur für Menschen ein Genuss, auch viele Tiere lieben die Früchte (Vögel, Spitzmaus, Insekten). Zusätzlich eingestreut werden verschiedene Blumenzwiebeln, die bereits im Frühjahr und Frühsommer zur Eröffnung der Landesgartenschau 2024 blühen. 

Ansaaten: Die autochtonen Ansaatmischungen sind artenreich zusammengestellt und enthalten zwei- und mehrjährige Wildarten der regionalen Wiesenfluren Bayerns. Sie sind in der Artenzusammenstellung an den Standort und die Bodenverhältnisse angepasst. Die Mischung enthält Arten, die vom Frühjahr bis zum Hochsommer blühen. Insbesondere sind mehrere Arten Schmetterlingsblütler enthalten, die mit Nektar zum Beispiel für viele Tagfalter dienen.

Die Sphäre „Wildnis“

Die Sphäre „Wildnis“ verdankt ihren Namen dem Bestandsbewuchs. Die naturbelassene Fläche wird durch fünf Inseln (Lichtungen) und Wege entlang der bestehenden Wegeachsen erlebbar, aber nicht an jeder Stelle begehbar gemacht. In der Vorbereitung mussten mehrere Bäume gefällt und bestehender Aufwuchs entfernt werden. An anderer Stelle in der „Wildnis“ werden dafür 73 Bäume neu gepflanzt. So entstehen zwischen den Hochstämmen neue, kleinteilig strukturierte und vielseitig nutzbare Inseln mit einem Spiel-, einem Lern- und einem Relaxthema. Die umliegenden Gehölzflächen bleiben weitgehend Natur und Tieren vorbehalten. So erhält der vormals wilde Aufwuchs eine Struktur, die den Besucher*innen neue Grünflächen zur Erholung bietet, sensible Bereiche aber vor Begehung schützt.

Heimische Bäume

Heimische Bäume

Acer campestre – Feldahorn
Acer platanoides – Spitz-Ahorn
Betula pendula – Weiß-Birke
Populus tremula – Zitter-Pappel
Prunus avium – Vogel-Kirsche

Nichtheimische Klimabäume und Sorten

Nichtheimische Klimabäume und Sorten

Betula pendula „Purpurea“ – Rotlaubige Birke
Populus tremula „Erecta“ – Säulen Zitter-Pappel
Crataegus prunifolia – Pflaumenblättriger Weißdorn

Heimische Wildsträucher

Heimische Wildsträucher

Amelanchier ovalis – Gewöhnliche Felsenbirne
Cornus mas – Kornelkirsche
Viburnum lantana – Echter Schneeball

Nichtheimische Sträucher und Sorten

Nichtheimische Sträucher und Sorten

Buddleia davidii „Royal Red“ – Schmettelingsflieder
Philadelphus „Virginal“ – Europäischer Pfeiffenstrauch
Physocarpus opulifolius – Blasenspiere

Stauden in den Inseln

(vorläufige Artenliste)

Stauden (Inseln)

Alchemilla epipsila – Frauenmantel
Aquiligea caerulea „Maxi“ – Akelei
Aquiligea caerulea „Rotstern“ – Akelei
Aster amellus „Mira“ – Berg-Aster
Centranthus ruber var. coccineus – Spornblume
Dianthus carthusianorum – Karthäuser-Nelke
Ecinops ritro „Veitch’s Blue“ – Kugeldistel
Geum coccineum „Coppertone“ – Nelkenwurz
Knautia macedonica – Purupur-Witwenblume
Origanum vulgare – Oregano
Salvia pratensis „Rose Rhapsody“ – Wiesen-Salbei
Scabiosa caucasica „Perfecta“ – Skabiose
Sporobolus heterolepis – Tautropfengras
Stipa tenuissima – Zartes Federgras
Veronica teucrium „Knallblau“ – Ehrenpreis
Viola odorata „Alba“ – Duft-Veilchen

Heimische Bäume: Insbesondere der in Mitteleuropa heimische Feldahorn dient vielen Vögeln und Insekten als Nahrungsquelle und Lebensraum. Ebenso die Weiß-Birke, die Vogel-Kirsche und die Zitter-Pappel.

Nichtheimische Klimabäume und Sorten: Der Pflaumenblättrige Weißdorn dient z.B. Bienen als Nektarquelle und Vögeln mit seinen Früchten als Futterpflanze.

Heimische Wildsträucher: Gewöhnliche Felsenbirne, Kornelkirsche und Schneeball sind als heimische Sträucher sowohl wichtige Pollen- und Nektarspender, aber auch Nahrungsquelle und Lebensraum für Vögel und Säugetiere.

Nichtheimische Sträucher und Sorten: Die nichtheimischen Blütensträucher, insbesondere der Schmetterlingsflieder, dienen Insekten als Futterquelle. Durch den Verbleib der Baumtorsi und des Totholzes der gerodeten Bäume im Gelände entsteht Lebensraum für viele Insekten und Kleinlebewesen (Schmetterlinge, Salamander etc.).

Stauden: In den Staudenpflanzungen an den Wegeflanken der Eingangspromenade werden zum Teil auch einheimische Waldstauden, Farne und Gräser verwendet, wie z.B. Waldstorchschnabel, Wald-Glockenblume, Frühlings-Platterbse, Waldanemone, Waldmeister und Fingerhut. Diese Pflanzen sind für Insekten und Schmetterlinge wichtige Nahrungsquellen.

Zusammen mit nordamerikanischen Waldstauden entsteht eine vielfältige Pflanzung mit einer langen Blühamplitude bis in den Herbst hinein. Bienen und Schmetterlinge profitieren von dem langanhaltenden und vielfältigen Nektarangebot.

Die Hochstaudenfluren in der Wiese auf der Westseite des Parksees werden zum Teil auch einheimische Stauden verwendet, wie z.B. Gelbe Wiesenraute, Großer Wiesenknopf, Spierstaude und Blut-Weiderich. Diese Pflanzen sind für Insekten und Schmetterlinge wichtige Nahrungsquellen. In Kombination mit Stauden der asiatischen Flusstäler und der amerikanischen Prärie verlängert sich die Blütezeit bis in den Herbst. Das kommt auch der heimischen Insektenwelt zugute. Bienen und Schmetterlinge profitieren von dem späten Nektarangebot.

In den extensiven Staudenpflanzungen der Wildnis werden überwiegend einheimische Stauden der Wald- und Wiesenfluren verwendet. Es werden wegebegleitende Initialpflanzungen angelegt, die sich in der Folge in der Wildnis etablieren und somit langfristig für ein breiteres Artenspektrum sorgen. Für Insekten und Schmetterlinge sind diese Pflanzen wichtige Nahrungsquellen, wodurch auch für kleinere Wirbeltiere, wie z.B. Vögel und Kleinsäuger, eine besser Lebensgrundlage entsteht.

Die Sphäre „Wasser“

Herzstück der Sphäre „Wasser“ ist der neue Parksee. Mit seiner knapp 7400 Quadratmeter großen Wasserfläche und dem naturnahen Ufersaum im Westen bietet der grundwassergespeiste See Tieren und Pflanze Raum. Auf der Liegewiese am Westufer werden Auenbäume gepflanzt. Für die Wasser- und Uferzonen werden je nach Wassertiefe passende Wasser- und Schwimmblattpflanzen gewählt, um vielfältige neue Lebensräume für Insekten und andere Kleintiere zu schaffen.

Heimische Bäume/Wildarten

Heimische Bäume/Wildarten

Betula pendula – Weiß-Birke
Quercus robur – Stiel-Eiche

Nichtheimische Klimabäume und Sorten

Nichtheimische Klimabäume und Sorten

Cercidiphyllum japonicum – Kuchenbaum
Fasinus americana ,Autumn Purple‘ – Amerikanische Esche ,Autumn Purple‘
Gledisia triacanthos ,Skyline‘ – Lederhülsen-Baum
Parrotia persica ,Vanessa‘ – Eisenholz-Baum
Salix alba ,Tristis‘ – Trauerweide
Prunus padus ,Schloss Tieffurt‘ – Trauben-Kirsche
Zelkova serrata – Zelkove

Heimische Wildsträucher

Heimische Wildsträucher

Amelanchier ovalis – Gewöhnliche Felsenbirne
Euonymus alatus – Flügel-Spindelstrauch
Viburnum lantana – Echter Schneeball

Nichtheimische Sträucher und Sorten

Nichtheimische Sträucher und Sorten

Cornus alba ,Baton Rouge‘ – Purpur-Hartriegel
Cornus sanguinea ,Midwinter Fire‘ – Hartriegel
Salix purpurea ,Nana‘ – Kugel-Weide

Stauden

Stauden

Der gesamte Parksee und sein Umfeld sind geprägt von vielfältigen und artenreichen Wasser-, Sumpf- und Uferstauden.

Ansaaten

Ansaaten

Die autochtonen Ansaatmischungen sind artenreich zusammengestellt und enthalten zwei- und mehrjährige Wildarten der regionalen Wiesenfluren Bayerns.

Heimische Wildsträucher: Gewöhnliche Felsenbirne, Kernelkirsche und Schneeball sind als heimische Sträucher sowohl wichtige Pollen -und Nektarspender, aber auch Nahrungsquelle und Lebensraum für Vögel und Säugetiere.

Nichtheimische Sträucher und Sorten: Die Sorten von Cornus sanguinea und Salix purpurea sind für Vögel und Insekten genauso wertvoll als Lebensraum und Futterquelle wie die reine Art. Die Früchte des Hartriegels dienen auch Kleinsäugern als Nahrung.

Stauden: Der gesamte Parksee und sein Umfeld sind geprägt von vielfältigen und artenreichen Wasser-, Sumpf- und Uferstauden. Angelagerte Inseln mit üppiger Hochstaudenflur und Sträuchern sorgen optisch für eine Vergrößerung der Wasserfläche. Die Wasser- und Uferstauden setzen sich im Wesentlichen aus einheimischen Arten zusammen.

Auf den Hochstaudenfluren am Westufer des Sees werden zum Teil auch einheimische Stauden verwendet, wie z.B. Gelbe Wiesenraute, Großer Wiesenknopf, Spierstaude und Blut-Weiderich. Diese Pflanzen sind für Insekten und Schmetterlinge wichtige Nahrungsquellen.

In Kombination mit Stauden der asiatischen Flusstäler und der amerikanischen Prärie verlängert sich der Blütezeitraum bis in den Herbst. Auch das kommt der heimischen Insektenwelt zugute: Bienen und Schmetterlinge profitieren von diesem späten Nektarangebot.

Die Bepflanzung des Retentionsfilters dient in erster Linie zur natürlichen Wasserreinigung des Sees. Um die Blütenvielfalt am Wasser zu erhöhen, wurde die reine Schilfpflanzung durch Sumpflanzen ergänzt, die zu anderer Jahreszeit blühen. Nektar- und pollensammelnde Insekten finden dadurch ein größeres Angebot vor. Die sumpfigen Wasserrandzonen bieten Lebensraum und Nahrung für weitere Arten.

Ansaaten: Die autochtonen Ansaatmischungen sind artenreich zusammengestellt und enthalten zwei- und mehrjährige Wildarten der regionalen Wiesenfluren Bayerns. Sie sind in der Artenzusammenstellung an den Standort und die Bodenverhältnisse angepasst. Die Mischung enthält Arten, die vom Frühjahr bis zum Hochsommer blühen. Mehrere Arten von Lichtnelken und Schmetterlingsblütler sind wichtige Nektarspender für Nacht- und Tagfalter.

Die Sphäre „Wald“

In der Sphäre „Wald“ wird das bestehende Wäldchen durch Baumpflanzungen ergänzt. Nachdem im vergangenen Jahr bestehender Bewuchs entfernt werden musste, werden im „Wald“ 67 Bäume neu gepflanzt. Hierzu wird das bestehende Wäldchen im Süden mit dichten Baumpflanzungen ergänzt. Aus den Bestandsbäumen im Zentralbereich entwickeln sich hutewaldartige Baum-Wiesen-Komplexe. Helle Blütenbäume verleihen schattigen Räumen einen ganz besonders atmosphärischen Ausdruck.

Heimische Bäume

Heimische Bäume

Acer pseudoplatanus – Berg-Ahorn
Carpinus betulus – Hainbuche
Quercus petraea – Trauben-Eiche

Sorten und nichtheimische Klimabäume

Sorten und nichtheimische Klimabäume

Fraxinus americana – Amerikanische Esche
Fraxinus ornus – Blumen-Esche
Fraxinus excelsior ,Jaspidea‘ – Gold-Esche
Magnolia kobus – Kobushi-Magnolie
Metasequoia glytostroboides – Urwelt-Mammutbaum
Ulmus-Hyride ,New Horizon‘ – Ulme ,New Horizon‘

Arten heimische Wildsträucher

Arten heimische Wildsträucher

Amelanchier ovalis – Gewöhnliche Felsenbirne
Salix rosmarinifolia – Lavendel-Weide

Nichtheimische Sträucher und Sorten

Nichtheimische Sträucher und Sorten

Aesculus parviflora – Strauch-Kastanie
Cotoneaster acutifolius – Hecken-Strauchmispel
Chinonanthus retusus -Schneeflockenstrauch
Hydrangea div. Sorten
Hortensien
Ilex x meserveae ,Blue Prince‘ – Stechpalme
Ligustrum vulgare ,Lodense‘ – Zwerg-Liguster
Philadelphus ,Belle Etoile‘ – Europäischer Pfeiffenstrauch
Paeonia suffruticosa – Strauch-Paeonie
Paeonie rockii – gefleckte Strauch-Paeonie
Prunus x cistena – Zwerg-Blutpflaume
Salix purpurea ,Nana‘ – Kugel-Weide
Viburnum plicatum ,Mariesii‘ – Japanischer Schneeball

Stauden

Stauden

Pflanzinseln aus überwiegend einheimischen Waldstauden in Kombination mit Farnen, Gräsern und Sträuchern strukturieren den offenen Wiesenraum unter den Bäumen in der Sphäre „Wald“. In den Saumbereichen dieses Parkteils fassen langgestreckte Waldstaudenbeete mit Blüten- , Blatter- und Strukturpflanzen diesen zentralen Parkraum und bieten vom Frühjahr bis hinein in den Herbst ein abwechslungsreiches Blütenbild.

Durch die Verwendung von vielen einheimischen Waldstauden und Wildstauden anderer Regionen entstehen natürliche Vegetationsbilder mit einer großer Arten- und Formenvielfalt. Große Blattpflanzen und Farne verleihen diesem Parkteil Üppigkeit und Exotik.

Ansaaten

Ansaaten

Extensive Wiese: 40% Gräser, 60% Kräuter, bis zu 60 cm hoch, blütenreich, sonnig bis halbschattig

Heimische Bäume: Die heimischen Bäume Berg-Ahorn, Hainbuch und Trauben-Eiche bieten in ihrer Summe Lebensraum und Futterquelle sowohl für Insekten als auch für Vögel und Kleinsäuger.

Nichtheimische Klimabäume: Von den Klimagehölzen stellt die Blumen-Esche eine wertvolle spätblühende Nektarquelle für Insekten dar.

Nichtheimische Sträucher und Sorten: Von den nichtheimischen Sträuchern dienen insbesondere Blütensträucher wie Aesculus parviflora Insekten als Nektarquelle. Die fruchttragenden Sträucher, wie beispielsweise Cotoneaster acutifolius, sind Futterquellen für Vögel.

Die Sorten von Ligustrum vulgare sind wichtige Nähr- und Futterpflanzen für verschiedene Insekten und Vögel, Salix purpurea ist vor allem im Frühjahr ein wichtiger Pollenspender.

Stauden: In den Staudenpflanzungen an den Parkflanken werden zum Teil auch einheimische Stauden der Wiesenflurgen verwendet, wie z.B. Schafgarbe, Großer Wiesenknopf, Sterndolde oder Gold-Wolfsmich. Diese Pflanzen sind für Insekten und Schmetterlinge wichtige Nahrungsquellen. In Kombination mit nordamerikanischen Präriestauden verlängert sich die Blütezeit bis in den Herbst. Das kommt auch der heimischen Insektenwelt zugute: Bienen und Schmetterlinge profitieren von dem späten Nektarangebot.

Die Sphäre „Wiese“

In der Sphäre „Wiese“ im Süden liegt der Schwerpunkt auf der großen, autochthonen Blühwiese, die den idealen Lebensraum für zahlreiche Insekten- und Schmetterlingsarten bietet. Große Solitärbäume, einzelne Baumreihen, Fliederhecken und Stauden fassen den Wiesenbereich ein und geben ihm Struktur. Auf dem neu entstehenden Generationenplatz zwischen dem Erweiterungsneubau Gymnasium und dem Seniorenwohnen werden rund 50 neue Bäume gepflanzt. Der Platz wird von mehreren Gräserinseln durchzogen und von Rosenbeeten und Staudenpflanzungen eingefasst.

Eingefasst vom Wäldchen und Baumreihen (Sphäre „Wald“) sowie gegliedert durch große Solitäre und Kleingruppen von Bäumen ist der Süden des Parks offen gestaltet – mit gemähten und nutzbaren Säumen und vielfältigen Wiesenbereichen im Zentrum.

Heimische Bäume

Heimische Bäume

Carpinus betulus – Hainbuche
Pinus sylvestris – Gewöhnliche Kiefer
Quercus petraea – Trauben-Eiche

Sorten und nichtheimische Klimabäume

Sorten und nichtheimische Klimabäume

Gleditsia triacanthos ,Skyline‘ – Lederhülsenbaum
Koelrueheria paniculata – Blasenesche
Malus toringo – Toringo-Holzapfel
Prunus sargentii – Scharlach-Kirsche
Sophora japonica – Schnurrbaum
Quercus cerris - Zerreiche

Heimische Wildsträucher

Heimische Wildsträucher

Amelanchier ovalis – Gewöhnliche Felsenbirne

Nichtheimische Sträucher und Sorten

Nichtheimische Sträucher und Sorten

Cotoneaster salicifolius ,Herbstfeuer‘ – Kriechmispel
Deutzie magnifica – Hoher Maiblumenstrauch
Hydrangea versch. Arten und Sorten – Hortensie
Ilex x meserveae ,Blue Prince‘ – Stechpalme
Kolkwitzia amabilis ,Pink Cloud‘ – Kolkwitzie
Philadelphus versch. Sorten – Europäischer Pfeiffenstrauch
Physocarpus opulifolius in Sorten – Blasenspiere
Punus x cistena – Zwerg-Blutpflaume
Prunus laurocerasus ,Cherry Brandy‘ – Lorbeer-Kirsche
Rhodotyphus scandens – Weiße Rosenkerrie
Sorbaria sorbifolia – Fiederspiere
Syringa versch. Arten und Sorten – Flieder
Virburnum x carlephalum – Großblumiger Schneeball

Stauden

Stauden

In den Staudenpflanzungen an den Parkflanken werden zum Teil auch einheimische Stauden der Wiesenfluren verwendet, wie z.B. Schafgarbe, Großer Wiesenknopf, Sterndolde oder Gold-Wolfsmilch.

Die Staudenpflanzungen im Wäldchen nördlich des Wiesenparks bestehen zum großen Teil aus einheimischen Gräsern, Farnen und Waldstauden. Ergänzt werden die Pflanzungen durch Wild- und Waldstauden der asiatischen und amerikanischen Hemisphäre. Diese verlängern die Blüte bin in den Herbst hinein und erhöhen dadurch die Artenvielfalt.

Blumenwiese

Blumenwiese

Die autochthonen Ansaatmischungen sind artenreich zusammengestellt und enthalten zwei- und mehrjährige Wildarten der regionalen Wiesenfluren Bayerns. Sie sind in der Artenzusammenstellung an den Standort und die Bodenverhältnisse angepasst.

Heimische Bäume: Hainbuche, Trauben-Eiche und Gewöhnliche Kiefer sind in Mitteleuropa heimisch und dienen als Nahrungsquelle und Lebensraum für zahlreiche Vögel, Kleinsäuger und Insekten.

Nichtheimische Klimabäume: Von den Klimagehölzen dienen Scharlach-Kirsche, Toringo-Holzapfel und Zerreiche Insekten als Nektraquelle und Vögeln durch ihre Früchte als Futterpflanze. Schnurrbaum und Blasenesche blühen im Sommer und sind dadurch eine wertvolle Nektarquelle für Bienen.

Heimische Wildsträucher: Die Gewöhnliche Felsenbirne ist mit ihrer frühen Blüte im Frühjahr eine reichhaltige Bienenweide. Sie ist ein wichtiges Nährgehölz für Vögel und Kleinsäuger und bietet diesen Tieren Nistmöglichkeiten und Verstecke.

Nichtheimische Sträucher und Sorten: Der Europäische Pfeiffenstrauch ist als in Mitteleuropa heimischer Strauch Nahrungsquelle und Lebensraum für Insekten und Schmetterlinge. Auch andere nichtheimische Blütensträucher sind Pollenlieferanten für viele Insekten.

Die Kriechmispel ist mit ihren Früchten im Herbst eine Nahrungsquelle für Vögel und Kleinlebewesen und bietet diesen einen wertvollen Lebensraum.

Stauden: In den Staudenpflanzungen an den Parkflanken werden zum Teil auch einheimische Stauden der Wiesenfluren verwendet, wie z.B. Schafgarbe, Großer Wiesenknopf, Sterndolde oder Gold-Wolfsmilch. Diese Pflanzen sind für Insekten und Schmetterlinge wichtige Nahrungsquellen. In Kombination mit nordamerikanischen Präriestauden verlängert sich die Blütezeit bis in den Herbst. Das kommt auch der heimischen Insektenwelt zugute. Bienen und Schmetterlinge profitieren von dem späten Nektarangebot.

Die Staudenpflanzungen im Wäldchen nördlich des Wiesenparks bestehen zum großen Teil aus einheimischen Gräsern, Farnen und Waldstauden. Sterndolde, Stauden-Waldrebe, Waldmeister, Stinkende Nieswurz und Ausdauerndes Silberblatte sind Früh- und Sommerblüher in den heimischen Wäldern und werden dort häufig von Insekten und Schmetterlingen besucht.

Ergänzt werden die Pflanzungen durch Wild- und Waldstauden der asiatischen und amerikanischen Hemisphäre. Diese verlängern die Blüte bin in den Herbst hinein und erhöhen dadurch die Artenvielfalt.

Für Insekten entsteht ein reichhaltiges Angebot über die gesamte Vegetationsperiode.

Blumenwiese: Die autochthonen Ansaatmischungen sind artenreich zusammengestellt und enthalten zwei- und mehrjährige Wildarten der regionalen Wiesenfluren Bayerns. Sie sind in der Artenzusammenstellung an den Standort und die Bodenverhältnisse angepasst. Die Mischung enthält Arten, die vom Frühjahr bis zum Hochsommer blühen. Insbesondere enthalten sind mehrere Arten Schmetterlingsblütler, die Nektar für viele Tagfalter liefern.